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Springer Tug

Infos zum Modell

Der Springer Tug OSTERDEICH ist eine Zusammenarbeit von Vater und Sohn, beides Grobmotoriker. Der Rumpf entspricht in etwa den Maßen für Springer Tug Modelle, die anfängliche Hülle des Steuerhauses kommt auch irgendwo aus dem Netz und ein Vorbild für die Winde existiert auch.

Für Grobmotoriker muss man einige Vereinfachungen machen, so ist z.B. der Aufbau vorn über einen Absatz gesteckt und hinten durch einen einfachen Hebel am Löschmast gesichert. Der Löschmast sagt es schon: Die Löschkanone ist drehbar aber fest auf einem Mast befestigt. Man kann so den Aufbau völlig unabhängig davonabnehmen. Im Innern ist ein einfacher Fahrstand mit gefaketer Instrumentenbeleuchtung.

Stabil muß es auch sein, wer weiss denn schon, was alles mal geschleppt oder geschoben werden soll. 1,5mm PS für Rumpf, Deck und Aufbau und in sämtliche Verbindungskanten sind zusätzlich PS-Winkel, -Vierkant oder Rundprofile geklebt und mit Epoxy vergossen. Die Poller vorn und im Heck reichen bis zum Boden und sind dort auch mit Epoxy vergossen.

Eine Aluschiene, die vom Bug bis hinter das Heck reicht, dient als Stoßschutz. Sie hat aber auch den angenehmen Effekt, dass man keinen Ständer mehr braucht. Gegen das Kippeln über die 2mm hohe Schiene hilft ein Stück Moosgummi auf jeder Seite beim Abstellen in der Box. Vom Bug zum Kiel, der mitten unter der Rundung beginnt haben wir einen zusätzlichen Bugkiel eingebaut. Ob der Tug dadurch besser steuerbar wird können wir mangels Vergleich nicht beurteilen, aber Nachteile lassen sich nicht feststellen.

Funktionen

  • Löschmonitor, ca. 60grad in beide Richtungen bewegbar, Wasserstrahl über 5m weit
  • Navigationsbeleuchtung, Scheinwerfer, Decks-/Arbeitsbeleuchtung und Deckshausbeleuchtung inkl. Instrumente (teils manuell schaltbar, teils mit FB)
  • Schiffshorn (Conrad digital)
  • geplant: drehendes Radar
  • geplant: gelboranges Blinklicht

Anmerkungen zum Vater-Sohn-Projekt

Auch für einen relativ einfach zu bauenden SpringerTug als Eltern(teil)-Kind-Projekt ist es vorteilhaft möglichst viel vorher durchzuplanen. Ich hatte den großen Aufbau irgendwo übernommen aber der Laufweg daneben war eindeutig zu schmal, nurn war aber Zuschnitt und Bullaugenlöcher vom Nachwuchs schon gemacht, damit war einfach neu machen tabu. Also blieb nur in der vorn und hinten ein Stück herauszuschneiden. Soviel wie möglich um noch Fensterrahmen einzusetzen.

Wenn die Werkstatt es zulässt und man nicht gerade ‚Polystyrolmeister‘ ist, dann bleibt Holz die erste Wahl für dieses Projekt. Wichtig sind feste Poller, falls man mal etwas befestigt und ein hoher Süllrand. Die Poller müssen nicht gleich so übertrieben sein wie bei mir, aber nur auf’s Deck kleben könnte Arbeit nach sich ziehen.

Gerade bei Kindern ist eine Löschspritze der Hit. Wenn man ein kleineres Steuerhaus wählt hat man genug Platz um die Löschspritze auch an Deck zu platzieren und spart sich so einen Turm. Ist dann noch etwas Zeit und Material über, dann würde ich einen einfachen Schubleichter oder Ponton/Barge empfehlen. Es reicht ein kurzer Leichter, wie meine Beispiele hier zeigen. Etwas länger als der Tug sollte er sein, das sieht besser aus. Je länger umso schwerer wird das Manöverieren.

Einfach trauen, es lohnt sich und Hilfe gibt’s in den Foren (Links ganz unten).


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